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Informationen rund um den Flughafen München

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14.03.2019 - Flughafen München (MUC)

Auf die große Schwester ist Verlass

Archivbild - $bildquelle
Bild: Archiv - Bundespolizeiinspektion Flughafen München
Bundespolizisten nehmen 29-Jährigen am Flughafen München fest. Junge Frau bezahlt Strafe für mit Haftbefehl gesuchten Bruder.
Glücklich, wer eine große Schwester hat. Das kann ein 29-Jähriger sicherlich bestätigen. Ohne seine Schwester säße der junge Mann nämlich jetzt im Gefängnis. Am Mittwochmorgen (13. März) haben Bundespolizisten den mit Haftbefehl gesuchten rumänischen Staatsangehörigen aus dem Verkehr gezogen, als er aus der Hauptstadt seines Heimatlandes mit gebuchtem Weiterflug nach Oslo in München angekommen war. Die Grenzpolizisten hatten eine Fahndungsnotiz der Nürnberger Staatsanwaltschaft entdeckt.

Der 29-Jährige war der Justiz in Mittelfranken nach einer Verurteilung wegen besonders schweren Falles des Diebstahls im Jahr 2014 eine Geldstrafe von 1.350 Euro plus Verwaltungskosten von 159,29 Euro oder ersatzweise 90 Tage Haft schuldig geblieben. Nachdem der gebürtige West-Moldauer den Schwabacher Richterspruch offensichtlich ebenso wenig respektiert hatte wie zuvor das Eigentum Anderer, schrieb ihn die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth mit Vollstreckungshaftbefehl zur Festnahme aus.

Diesen Haftbefehl vollstreckten Bundespolizisten gestern bei der Ankunft des Rumänen im Erdinger Moos. Aber auch da konnte der säumige Zahler die geforderte Geldstrafe erst nicht begleichen. Er bemühte sich zwar redlich, die Summe beizubringen, hatte aber damit so seine Schwierigkeiten. Seine Reisekasse gab offenbar nichts her. Erst mit einem Anruf bei seiner Schwester hatte der Festgenommene Glück. Die junge Wiesbadenerin eilte umgehend zur nächsten Polizeidienststelle und so ihrem kleinen Bruder zu Hilfe.

Nachdem die 30-Jährige den von der bayerischen Justiz geforderten Geldbetrag bei den hessischen Polizisten eingezahlt hatte, durfte der Missetäter die Wache der Bundespolizei als freier Mann wieder verlassen. Sein Flug nach Skandinavien war zu dem Zeitpunkt aber schon lange ohne ihn in Oslo gelandet.

Quelle: Bundespolizei Flughafen München

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