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Informationen rund um den Flughafen München

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10.01.2019 - Flughafen München (MUC)

Gesuchte US-Amerikanerin am Münchner Flughafen geschnappt

Beinahe täglich nimmt die Bundespolizei mit Haftbefehl gesuchte Personen fest. Manche gehen vom Flughafen direkt in Haft, andere entgehen durch Zahlung einer Geldstrafe dem Gefängnis.
Beinahe täglich nimmt die Bundespolizei mit Haftbefehl gesuchte Personen fest. Manche gehen vom Flughafen direkt in Haft, andere entgehen durch Zahlung einer Geldstrafe dem Gefängnis.
Sie lebt die Globalisierung; in Bosnien-Herzegowina geboren, us-amerikanische Staatsbürgerschaft, ein paar Jahre in Deutschland und jetzt in Bosnien wohnhaft. Allerdings hat die 35-Jährige bei ihrem Umzug in ihr Geburtsland noch Altlasten aus Bayern mitgenommen. Am Mittwochnachmittag (9. Januar) haben Bundespolizisten sie an ihre Justizschulden erinnert. Die Reisende fiel den Beamten bei ihrer Ankunft aus Sarajewo auf. Bei der Einreisekontrolle entdeckten die Beamten eine Fahndungsnotiz der Justiz im Chiemgau.

Das Amtsgericht Rosenheim hatte die gebürtige Bosnierin Ende Mai letzten Jahres wegen Verstoßes gegen das bundesdeutsche Betäubungsmittelgesetz zu 1.800 Euro Geld- oder 60 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Die junge Frau war Ende des Vorjahres auf der Autobahn A8 beim Schmuggel von Kokain erwischt und festgenommen worden. Noch bei der Polizei hatte sie damals 500 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen müssen. Dem folgenden Rosenheimer Richterspruch hatte die Amerikanerin offensichtlich ebenso wenig Bedeutung beigemessen wie den deutschen Gesetzesnormen ein paar Monate zuvor. Daher war sie der bayerischen Justiz nach Anrechnung der vor Ort bezahlten Sicherheitsleistung noch 1.300 Euro Geldstrafe plus 78,50 Euro an Verfahrenskosten oder ersatzweise 43 Tage Haft schuldig geblieben. Folglich hatte die Staatsanwaltschaft in Traunstein die 35-Jährige Ende Oktober 2018 zur Festnahme ausgeschrieben.

Nachdem Bundespolizisten am Münchner Flughafen die Gesuchte jetzt verhaftet hatten, zahlte sie den fälligen Restbetrag in vollem Umfang bei der Bundespolizei ein. So konnte sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Wache auch wieder verlassen.

Quelle: Bundespolizei Flughafen München

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