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Tobias Weiskopf: Statement zum Fernbahnhof Flughafen
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Bild: Archiv - Tobias Weiskopf
Pressestatement zum geplanten Flughafen-Fernverkehrshalt der Staatsregierung sowie der im Verkehrsausschuss vorgestellten Machbarkeitsstudie
"Eine bessere Schienenanbindung des Flughafens ist längst überfällig. Gerade ein Anschluss ans Fernverkehrsnetz wird innerdeutschen Flugverkehr reduzieren und ist ein sinnvoller Beitrag zum Klimaschutz. Als Landkreis Freising können wir durch die bessere Anbindung profitieren, sofern die Trassierung und Fahrpläne die Interessen der Menschen vor Ort berücksichtigen.
Die Präsentation im Verkehrsausschuss des Landtages mit den Plänen der Staatsregierung hat den Titel Machbarkeitsstudie nicht verdient. Der Großteil der erwähnten Projekte wie der ÜFEX, die zweite Stammstrecke und der viergleisiger Ausbau der S8-Strecke sind längst Konsens und beschlossene Sache.
Aber beim genauen Zeitplan und den neuen Zukunftsprojekten wie einem Fernbahnhof bleibt die Staatsregierung vage. Sie deutet eine neue Schnellfahrtrasse von Ingolstadt über Neufahrn nach München an, was die Landschaft und den Siedlungsraum auch im Landkreis Freising enorm beeinträchtigen würde. Hier fordern wir sofortige Transparenz!
Bereits vor zwei Jahren haben wir deshalb als Alternative eine Bündelung einer solchen Trasse entlang der A92 vorgeschlagen. Damit könnte auch die hoch frequentierte Bestandsstrecke zwischen Landshut und München entlastet und lauter Güterverkehr an den anliegenden Gemeinden Eching und Neufahrn vorbeigeführt werden.
Wir fordern die Staatsregierung auf, nun endlich Klarheit zu schaffen und konkrete Pläne auf den Tisch zu legen. Bereits für 2020 hatte der damalige Verkehrsminister Hans Reichhart eine große Machbarkeitsstudie angekündigt. Es ist deshalb höchste Eisenbahn, dass diese zügig und in aller Ausführlichkeit durchgeführt wird. Auch der Landkreis muss bei einem solch großen Projekt von Anfang an eingebunden und die Bürgerinnen und Bürger informiert werden."
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