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Informationen rund um den Flughafen München

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24.11.2022 - Flughafenregion

Quantensprung im Fluggastservice

Quelle: Regierung von Oberbayern

Quelle: Regierung von Oberbayern

Zukunftsweisende Sicherheitstechnik für Passagierkontrollen am Flughafen München


Das Luftamt Südbayern der Regierung von Oberbayern läutet eine neue Ära der Kontrolltechnik im Luftverkehr am Flughafen München ein: Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Pilotprojekts an zwei Fluggastkontrollstellen
im Terminal 2 kann ab Anfang 2023 die serienmäßige Ausstattung der Handgepäckkontrollen am Münchner Flughafen mit neuer, hochmoderner Sicherheitstechnik beginnen.

Die Kontrollstellen sollen im Laufe der kommenden Jahre sukzessive mit 60 speziellen Computertomographen (CT) und 48 neu konzipierten Kontrollspuren ausgestattet werden. Dazu hat das Luftamt nach erfolgreicher Ausschreibung der technischen Infrastruktur nun mit mehreren Fachfirmen und Anbietern die entsprechenden Verträge abgeschlossen. Der Airport München wird damit der erste Flughafen in Deutschland sein, der nahezu vollständig mit der neuen Sicherheitstechnik und den komfortablen Kontrollspuren ausgestattet ist.

Mit der serienmäßigen Ausstattung der ersten drei Kontrollspuren im Terminal 1 kann bereits im ersten Quartal 2023 begonnen werden, da der Flughafenbetreiber die baulichen und technischen Vorbereitungen für den Einbau der 23 Meterlangen Spuren bereits nahezu abgeschlossen hat. Gleichzeitig wird Schritt für Schritt auch die zentrale Fluggastkontrollstelle im Terminal 2 auf die neue Technik umgerüstet.

In den Pfingst- und Sommerferien werden die Umbauarbeiten zeitweise ausgesetzt, damit während dieser reiseintensiven Zeiten mit besonders hohem Fluggastaufkommen genügend Kontrollspuren zur Verfügung stehen und eine reibungslose Abwicklung der Kontrollen gewährleistet werden kann. Die Kosten für die neuen Geräte und Kontrollspuren belaufen sich auf rund 45 Millionen Euro. Sie werden über die im Rahmen der Ticketverkäufe erhobenen Luftsicherheitsgebühren finanziert.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Flughafen München bei der Ausstattung mit modernster Technik tatkräftig unterstützen und er seine Attraktivität als bedeutende Verkehrsdrehscheibe weiter steigern kann. Damit nimmt der Airport in Europa eine Vorreiterrolle ein“, betont Regierungspräsident Dr. Konrad Schober. „Da das Passagieraufkommen nach den pandemiebedingten Einschränkungen des Vorjahres nun wieder deutlich zugelegt hat, erfolgt dieser Start in eine neue Ära der Fluggastkontrollen genau zum richtigen Zeitpunkt.“

Neue Kontrolltechnik ermöglicht ein Plus an Sicherheit und Komfort
Das im Frühjahr 2019 gestartete Pilotprojekt, das mit umfangreichen Tests der neuen Technik verbunden war, findet somit einen erfolgreichen Abschluss:

Passagiere profitieren beim serienmäßigen Einsatz der neuen Technik insbesondere von einer deutlich erhöhten Sicherheit, einer starken Steigerung der Effizienz und einem merklich verbesserten Komfort. So überprüfen die CT-Scanner nicht nur automatisch jedes Handgepäckstück auf Fest- und Flüssigsprengstoffe, sie stellen den Kontrollkräften neben dem gewohnten zweidimensionalen Bild auch eine dreidimensionale Ansicht des Handgepäckstücks auf dem Bildschirm zur Verfügung, was die Bildauswertung erheblich erleichtert.

Die Sicherheitskontrolle wird zudem entspannter ablaufen. Dank der neuen Computertomographen müssen keine elektrischen Geräte oder Flüssigkeiten mehr unter Zeitdruck aus- und später wieder eingepackt werden und mit der neuen Technik können auch die Flüssigkeitsbeschränkungen zukünftig entfallen.

An den neuen Kontrollspuren können bis zu vier Fluggäste gleichzeitig ihr Handgepäck auflegen, außerdem werden weniger Wannen pro Passagier benötigt. Abgerundet wird das neue Kontrollkonzept durch ein vollautomatisches Wannenrückführsystem. Im Ergebnis werden die individuellen Wartezeiten somit deutlich
verkürzt und die Passagierabfertigung beschleunigt. So konnte in der Pilotphase der Passagierdurchsatz pro Kontrollspur um 160 Prozent im Vergleich zu den konventionellen Kontrollspuren gesteigert werden.

Quelle: Regierung von Oberbayern

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