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Bundespolizei wegen der Folgen des Unwetters im Dauereinsatz
Erding/Freising - Das starke Unwetter, das gestern Abend (18. August) über München und den bzw. die angrenzende Landkreise tobte, beschäftige auch die Beamten der Bundespolizei bei zahlreichen Nothilfeeinsätze über mehrere Stunden.
Von der Transportleitstelle der Deutschen Bahn wurden der Bundespolizei gegen 22:30 Uhr zwei auf freier Strecke stehende S-Bahnen gemeldet. Auf der Fahrt vom Ostbahnhof nach Erding, ebenso wie vom Hauptbahnhof nach Wolfratshausen, waren u.a. zwei mit zahlreichen Passagieren besetzte S-Bahnen, wegen ins Gleis gestürzter Bäume liegen geblieben. Zwischen Solln und Wolfratshausen waren zunächst rund 150 Reisende betroffen, die evakuiert wurden, wenig später gab es auch in Baierbrunn einen Notfalleinsatz.
Wegen zahlreicher Unwettereinsätze mussten die Reisenden in beiden S-Bahnen Wartezeiten von mehreren Stunden in Kauf nehmen, bevor Einsatzkräfte eintrafen. Zudem konnten Notfallmaßnahmen der Deutschen Bahn wegen der großen Anzahl nahezu gleichzeitig eintretender Notfälle nur zeitverzögert eingeleitet werden.
Die vielen Einsatzanlässe führten teilweise zum vollständigen Zusammenbruch der Kommunikation zwischen der Deutschen Bahn und der Bundespolizei. Einsatzinformationen konnten deswegen nicht wie gewohnt unmittelbar, zeitweise nur mit großer Zeitverzögerung gesteuert werden. Zudem erreichten auch die Einsatzkräfte der Bundespolizei die jeweiligen Einsatzlagen witterungsbedingt deutlich später als dies bei geordneten Straßenverhältnissen möglich gewesen wäre.
Auch heute Morgen (19. August) kommt es noch zu zahlreichen Verzögerungen und Streckensperrungen. So ist die Bundespolizei aktuell (11:30 Uhr) im Bereich Pullach wegen umgestürzter Bäume unterwegs.
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