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Informationen rund um den Flughafen München

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Erdinger Ringschluss


Der Erdinger Ringschluss steht als Stichwort für die verbesserte Anbindung des Flughafens München an die Region. Neben einer Verbesserung der Erreichbarkeit mit der S-Bahn wird auch ein Bahn-Anschluss geplant. Die einzelnen Projekte sind:
Die Fertigstellung sollte bis 2012 erfolgen. Derzeit findet die Entwurfs- und Genehmigungsplanung statt.

Am 31.03.2011 wurden die möglichen Varianten für die Regionalbahneinschleisung in Erding vorgestellt. Als Empfehlung seitens des Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie geht daraus hervor:
- Ausbau des bestehenden Bahnhofs Erding, kein neuer Bahnhof "Fliegerhorst"
- Einschleifung der Regionalbahn über die Südvariante.
Die Präsentation ist hier abrufbar.

Am 23.11.2009 wurde ein neues Gutachten zur Verkehrsanbindung an den Münchner Flughafen vorgestellt. Dieses wurde im Januar in Auftrag gegeben. Hier wurden nun alle möglichen Lösungen zusammengefasst und bewertet. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil und der Geschäftsführer der Flughafen München GmbH Michael Kerkloh stellten die Ergebnisse gemeinsam vor.
Gutachten des Staatsministeriums zur Verbesserung der Schienenanbindung des Münchner Flughafens
Im Ergebnis wird der Erdinger Ringschluss und die Walpertskirchener Spange als zwingend notwendig eingestuft. Die Zeitplanung ist aber noch nicht festgeschrieben. Als nächstes soll die Neufahrner Gegenkurve realisiert werden, da dies die schnellste und kostengünstigste Maßnahme zu sein scheint. Weiterhin wird hier eine Express-S-Bahn über die Strecke der S8 als Notwendig erachtet.

Karte der aktuellen Planungen:

Karte der Maßnhmen zum Erdinger Ringschluss

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Inneren, Verkehr und Technologie



Strukturkonzept neuer Bahnhof Erding:

Strukturkonzept neuer Bahnhof Erding

Quelle: Stadt Erding



Erdinger Ringschluss

Der Erdinger Ringschluss ist die Verlängerung der S-Bahn-Linie München-Erding (S2) zum Flughafen München. Hier wird dann der Ring mit der S1 bzw. S8 geschlossen.
Der Plan sieht aktuell vor, dass die S-Bahn in Erding verlängert wird, über den süd-westlichen Teil des Fliegerhorst Erding führt, dann über die freien Feld in Langengeisling, vorbei an Siglfing, über Schwaig zum Flughafen.
Der Bahnhof soll auf das Gelände des Fliegerhorst verlegt werden. Geplant ist eine unterirdische Verkehrsführung beginnend am jetzigen Bahnhof, bis nach Siglfing. Seitens der Stadt Erding wird allerdings die Tunnel-Lösung bereits beginnend vor der Stadt gefordert.
Der neue Bahnhof Erding-Fliegerhorst soll ebenso unterirdisch mit zwei Stockwerken gebaut werden. Auf der einen Ebene verkehren die S-Bahnen, auf der anderen die Deutsche Bahn. Der Erdinger Stadtrat hat sich am 22.05.2012 für diesen Bahnhof ausgesprochen. Von hier aus soll die Bahn dann in einem Tunnel unter der Alten Römerstraße hindurchgeführt werden, um eine Abtrennung des Ortsteils Langengeisling zu verhindern.
Ein weiterer oberirdischer Bahnhof ist in Schwaigerloh vorgesehen. Hier soll dann auch eine Wende- und Abstellanlage für die S-Bahn-Züge errichtet werden.
Der zweigleisige Ausbau der S-Bahn-Linie nach Markt Schwaben ist ebenfalls Teil des Gesamtprojekts.
Das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Erding-Flughafen soll noch im Sommer/Herbst 2013 eingeleitet werden. Die Bauzeit könnte dann von 2016 bis 2020 dauern.

Südostbayern erhält direkte Anbindung an den Flughafen

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat den Planfeststellungsbeschluss für den Streckenabschnitt vom Flughafen München bis zur Stadtgrenze Erding (Planfeststellungsabschnitt 4.1) erlassen. Das gab Bayerns Bau- und Verkehrsministerin Ilse Aigner heute bekannt.
„Der erste Bauabschnitt des Lückenschlusses vom Flughafen bis Schwaigerloh soll nun beschleunigt realisiert werden, um die Kapazitäten des Flughafenbahnhofs zu erhöhen. Darüber hinaus können wir so einen stabileren Betrieb der S-Bahn gewährleisten“, so Aigner.
Der Lückenschluss Erding - Flughafen, der die in Erding endende S-Bahnstrecke mit dem Flughafen verbindet, ist in zwei Planfeststellungsabschnitte (PFA) unterteilt. Für den zweiten Abschnitt im Stadtbereich Erding (PFA 4.2) wird die Deutsche Bahn das Planfeststellungsverfahren voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte einleiten.

Im Dezember 2017 wurde von der FMG der Bau der Verlängerung des Flughafentunnels unter den künftigen Vorfeldern in Richtung Osten beschlossen.
„Die Erd- und Rodungsarbeiten sind hier bereits angelaufen, die eigentlichen Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal dieses Jahres beginnen. Beim Ausbau achten wir bereits darauf, dass die Strecke für den Regional- und Fernverkehr ausgelegt wird“, informierte Aigner.

Der Lückenschluss Flughafen – Erding ist ein Teilprojekt des Gesamtprojektes „Erdinger Ringschluss“. Dieses besteht aus mehreren Vorhaben, die Aigner schrittweise umsetzen will, um die Schienenanbindung des Flughafens München aus Ost- und Südostbayern zu verbessern.
Zum Gesamtprojekt „Erdinger Ringschluss“ gehören unter anderem die Neufahrner Kurve, die ab Ende 2018 eine direkte Anbindung aus Regensburg, Landshut und Freising an den Flughafen ermöglicht sowie die Walpertskirchener Spange, die gemeinsam mit dem Lückenschluss und der Elektrifizierung der Strecke München - Mühldorf eine direkte Anbindung von Salzburg, Mühldorf und Dorfen an den Münchner Flughafen schaffen wird.



Bahnhof Erding


Ein neuer Stadtteil entsteht
Die Vision ist gigantisch: Wo über Jahrzehnte der Fliegerhorst lag und als Institution sowie größter Arbeitgeber in Erding geschätzt und geachtet wurde, könnte in nicht allzu ferner Zukunft ein neuer Stadtteil entstehen. Ein Überblick über die Grundzüge der Planungen:

Trassenführung
Die neue Planung sieht nicht mehr einen oberirdischen Streckenverlauf der S-Bahn-Trasse über die Alte Römerstraße und die Sempt vor, sondern eine unterirdische Führung auf einer Höhe mit der Regionalbahn. Der S-Bahn-Tunnel beginnt nach dem Bahnübergang Haager Straße. Die S-Bahn verläuft auch nicht mehr im großen Bogen zwischen Kehr und Langengeisling, sondern in einem engeren Radius westlich der Regionalbahn. Nach Norden werden die Regional- und S-Bahn dreigleisig parallel zueinander geführt, um dann ca. 230 Meter östlich der Eishalle ans Tageslicht zu kommen, danach verlaufen sie zweigleisig zum Flughafen.

neuer Bahnhof
Da die Regionalbahn nun auf der Höhe der S-Bahn geführt wird, entfällt der ursprünglich geplante Kreuzungsbahnhof. Der neue (unterirdische) Bahnhof am Knotenpunkt zwischen S- und Regionalbahn befindet sich unterhalb der Anton-Bruckner-Straße. Wo diese zwei Bahnen zusammentreffen, ist der zentrale Zugang zum Regionalhalt und zum S-Bahn-Halt vorgesehen und zugleich zum darüber liegenden Busbahnhof. Der südliche Zugang zum S-Bahnhof befindet sich an der gleichen Stelle wie bisher, so dass die Fuß- und Radwegverbindung zur Stadt auf dem kürzesten Weg gesichert ist. In diesem Bereich erhält der Bahnhof natürliches Licht, da er hier in einem rund 60 Meter langen Abschnitt nicht überdeckelt wird. Der zweite Eingang des Regionalbahnhofs befindet sich auf der Höhe der südlichen Grenze des Fliegerhorstes.

Anbindung an die Innenstadt
Die Fuß- und Radweganbindung zur Innenstadt erfolgt wie bisher entlang eines auf dem S-Bahn-Tunnel gelegenen Grünzugs. Dieser Grünzug setzt sich nach Norden auf der Trasse der früher hier geplanten S-Bahn fort. Er erhält Anschluss an den großen Ost-West gerichteten Grünzug nördlich der nördlichen Erschließungsstraße. Der Grünzug zwischen Kehr und Langengeisling bleibt unverändert erhalten.

Erschließung
Die Erschließung des Bahnhofs erfolgt im Osten durch die Nordanbindung, die im Gegensatz zur bisherigen Planung (wegen der Auflösung des Fliegerhorstes) gerade nach Norden verlaufen kann. Die Funktion einer Erschließungsstraße (auch für die im Osten anschließende mögliche Bebauung im Fliegerhorstgelände) übernimmt nun eine Straße auf der jetzigen Trasse der Zufahrt zum Fliegerhorst. Diese Straße mündet über einen Kreisverkehrsplatz in die Alte Römerstraße. Von diesem Kreisverkehrsplatz geht wiederum die Erschließungsstraße für den Busbahnhof ab. So ist wie bei der bisherigen Planung gewährleistet, dass der Individualverkehr über die Nordanbindung und der ÖPNV über die Alte Römerstraße abgewickelt werden kann

Bebauung
Der Bebauungsplan 193 sieht weiter Riegelbebauung entlang der Nordseite der Anton- Bruckner-Straße vor, die sich L- förmig entlang der Alten Römerstraße nach Norden fortsetzt. Durch die Lage der Bahntrassen ergibt sich ein dreiecksförmiger Platz, auf dem der Busbahnhof, die Taxistände und die Kurzstellplätze untergebracht sind. Nördlich des Busbahnhofs liegen sich um Höfe gruppierende Geschossbauten. Entlang der vorher vorgesehenen S-Bahn-Trasse sind Wohnhäuser angeordnet. Um den Bereich der Fliegerhorstkapelle, die bei dieser Planung erhalten bleiben kann, ergibt sich die Möglichkeit einer Gemeinbedarfsnutzung. Östlich anschließend, entlang der Nordanbindung, sind Wohngebäude vorgesehen. Nach Süden schließt sich eine Ladennutzung für den täglichen Bedarf an, die die Stellplätze in dem südlich davon gelegenen Parkhaus mit nutzen kann. Die Bebauung wurde jetzt so konzipiert, dass kein Gebäude im Bereich der Bahnstrecken gebaut wird, um Probleme bei der Statik zu verhindern.

Bestehender Bahnhof
Für diesen Bereich wurde ein Ingenieurbüro mit der Alternativplanung der Stadt beauftragt. Ziel ist eine Tieferlegung der S-Bahn-Gleise im Bereich südlich der Haager Straße bis südlich der Dorfener Straße.

Quelle: Stadt Erding




Walpertskirchener Spange

Die Walpertskirchener Spange ist die Anbindung Erdings und des Flughafens an das Netz der Deutschen Bahn. Die Strecke soll bei Thann-Matzbach abzweigen und direkt zum neuen Bahnhof am Fliegerhorst verlaufen. Zusammen mit dem Erdinger Ringschluss geht die Strecke dann weiter zum Flughafen.
In entgegengesetzter Richtung wäre dies die Strecke Dorfen - Mühldorf - Freilassing - Salzburg.

Am 22.05.2012 beschloss der Erdinger Stadtrat, dass die Bahnstrecke nach Erding in der sogenannten Nordlösung nach Erding geführt werden soll. Das bedeutet, dass die Bahnstrecke südlich von Williamsville nach Erding geführt wird und dann unterirdisch zum geplanten neuen Bahnhof auf dem Fliegerhorstgelände.




Neufahrner Gegenkurve

Die Neufahrner Gegenkurve stellt die direkte Anbindung Freisings an den Flughafen sicher. Zwischen Pulling und Neufahrn würde dann eine Abzweigung zum Flughafen entstehen. Diese kann sowohl von der S-Bahn, wie auch von der Deutschen Bahn genutzt werden. Hier besteht die Möglichkeit der Anbindung an die Strecke nach Regensburg.
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