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Flughafen München reduziert konsequent CO2-Emissionen
Bild: Archiv - FMG
Auszeichnung durch „Airport Carbon Accreditation“ (ACA)
Flughafen senkt CO2-Emissionen um 35 Prozent pro Passagier
Auszeichnung für kontinuierliche CO2-Reduzierung
Bis spätestens 2050 soll Flughafen vollständig CO2-frei betrieben werden
Für seine fortgesetzten Anstrengungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen ist der Flughafen München erneut ausgezeichnet worden. Im Rahmen des Programmes „Airport Carbon Accreditation“ (ACA) des „Airport Council International“ (ACI Europe), des Dachverbandes europäischer Flughäfen, wurde dem Münchner Flughafen bescheinigt, dass der Airport auf einer vierstufigen Skala zur Erreichung der Klimaneutralität die zweithöchste Stufe erreicht hat. Dem Flughafen München wurde das ACA Zertifikat „optimisation“ zuerkannt. Die Stufen reichen von „mapping“, „reduction“, bis zu „optimisation“ und schließlich „neutrality“.
Seit 2009 stellt sich der Flughafen München der anspruchsvollen Zertifizierung nach dem ACA Regelwerk und dokumentiert jährlich, wie sich der CO2-Fußabdruck des Flughafens schrittweise verringert hat. Die dem Flughafen direkt zurechenbaren CO2-Emissionen konnten von rund 3,4 Kilogramm CO2 pro Passagier im Jahr 2009 auf rund 2,2 kg im Jahr 2018, also um rund 35 Prozent, reduziert werden.
„Wir freuen uns über das ACA-Zertifikat, denn es zeigt, dass wir auf einem guten Weg in die Klimaneutralität sind. Durch eine Vielzahl innovativer Maßnahmen reduziert der Flughafen München konsequent seine CO2-Emissionen und sorgt damit für einen möglichst verträglichen und ressourcenschonenden Flughafenbetrieb. Wir verfolgen ein ehrgeiziges Klimaschutzprogramm und investieren dafür 150 Millionen Euro“, sagte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.
Der Flughafen München erfasst seine Emissionen nach dem international anerkannten Bilanzierungssystem des „Greenhouse Gas Protocol“ (GHG). Danach möchte der Flughafen München in einer freiwilligen Selbstverpflichtung seine CO2-Emissionen schrittweise absenken. Der Airport setzt dabei vor allem auf technologische Innovationen und will zunächst auf den Erwerb von CO2 Zertifikaten verzichten.
Erst wenn alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, soll der unvermeidbare Rest der CO2-Emissionen im regionalen Umfeld des Flughafens kompensiert werden. Klimaschutz ist fest in der Unternehmensstrategie des Münchner Flughafens verankert: Spätestens bis zum Jahr 2030 wird der Airport das ACA Level „neutrality“ erhalten.
Der vollständig CO2-freie Betrieb des Airports – also das Ziel „Net Zero Carbon“ – soll spätestens bis zum Jahr 2050 erreicht werden. Dazu wird der Airport seine CO2-Emissionen weiter drastisch reduzieren.
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